Freitag, 26. Juni 2020
Zögern und Zaudern
....eins meiner Lieblingszitate ist Kafkas:
"Es gibt keinen Weg, es gibt nur ein Ziel.
Das, was wir Weg nennen, ist Zögern."

Die Art und Dauer des Zögerns (in der Komfortzone/Bequemlichkeit verharren, bis der Leidensdruck groß genug ist) ist natürlich von Mensch zu Mensch unterschiedlich....und wird immer größer und mächtiger, je länger Zaudern und Leiden verbunden sind....ich persönlich glaube noch nicht mal an ein "Ziel" im Sinne von:
etwas in der Ferne liegendes zu erreichen....

Schon häufig habe ich Menschen beobachtet, die etwas "nachjagen", auf der Suche sind: vom ankommen wollen oder angekommen sein reden, von Orten und Plätzen, von "Zeug" und von Sinn, von anderen Menschen und Besitz...am liebsten begegne ich Menschen, die aufgehört haben, weg-zulaufen oder etwas hinterher zu laufen (was für mich das Gleiche bedeutet, denn letztendlich dient all das nur dazu, sich nicht selber zu begegnen) und einfach "nur" DA SIND....

ALLES ist DA - jederzeit - oder auch (be)ständig.
Da, wo ich mich davon trenne und einen Weg gehe bzw. weg-gehe, verirre und verliere ich mich...es gibt keinen Weg im Außen, der ans "Ziel" führt: alles "Erreichte" im Außen ist lediglich Ausdruck aller innerlichen Prozesse und dadurch sichtbar gewordenes "ICH" - es hat(te) seinen Ursprung tief in jedem selbst.

An diesem Punkt - innerhalb von (allgegenwärtigem) SEIN - verliert auch das ICH seine Bedeutung...☺️

...und so wird aus dem Zitat:

Es gibt keinen Weg und es gibt kein Ziel.

ALLES IST...

...SEIN

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Donnerstag, 25. Juni 2020
Der Sommer ist da...
Grad rumpelt und raunt es....das erste Sommergewitter dieses Jahres lässt seinen Klang ertönen. Die Sonne hat ihren höchsten Stand am letzten Wochenende erreicht und nun ist die Zeit für "nur noch" draußen SEIN....😊...voll das Leben

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Samstag, 20. Juni 2020
Bewusstheit statt Leid
...eine lange Reise liegt hinter mir. Ich hab' neue Orte betreten, viele "andere" Menschen getroffen und ein wenig kennengelernt und war mit völlig neuen Umständen konfrontiert.

Was ich mitgenommen habe: Die (nicht neue) Erkenntnis, dass auch innerhalb "unschöner" Umstände die Möglichkeit bleibt, zwischen "Leid" (ich meine damit nicht "Schmerz") und Bewusstheit zu wählen...es liegt an jedem selber, welche Entscheidung er trifft...

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