Sonntag, 12. September 2021
Leben und Sterben
Lange wandle ich am Strand
unzählige Wellen umspülen meine Füße
der Wind nimmt mich wie eine Möwe mit
getragen von den Gezeiten

Federleicht
das Herz ganz weit
fliesst all das Glück durch
und in meine Hände

Wie Sand rieselt es beständig
ohne den Versuch es zu halten
im ewigen Fluss
zwischen meinen Fingern

Ein Körnchen um das andere
vermischt sich wieder mit
allen anderen

Ich spüre die Luft, das Wasser
rieche das Salz und den Tang

Das endlose Treiben von
Leben und Sterben
und jeden Tag neu

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