Mittwoch, 6. November 2019
"lost in space"
Manche Menschen sprechen vom "sich verlieren"....innerhalb ihres Denken/Erlebens ist die "Ursache" dabei oft etwas oder jemand im Außen, zu dem es dann vielleicht in Abstand zu gehen gilt. Ich nenne es "davonlaufen" und die (vermeintliche) Ursache ist lediglich ein Symptom/Indikator für etwas, dass "gesehen" werden will...es beinhaltet für mich immer eine Chance und Potential...

"sich verlieren" bedeutet für mich im Grunde eine Möglichkeit "sich selber zu finden" - ich "verliere" vielleicht Vorstellungen, "falsche" (Denk)muster und (destruktive) Verhaltensweisen, Illusionen; Dinge und "Zeug" mit dem ich identifiziert bin - und das spätestens ab dem Moment des Erkennens nicht mehr förderlich ist (das war es vorher auch nicht wirklich 😊)....das mag sich vielleicht nach Verlust anfühlen und ist auch einer - danach/darunter/darin findet sich das Wesen-tliche und gleich ob der Widerstand innerhalb dieses Prozesses groß ist oder ich mich ihm einfach hingebe - es führt kein Weg daran vorbei, will ich nicht vor mir selber davonlaufen...



"verloren sein" kann ich nur da, wo ich nicht BEI MIR BIN....da, wo ich das, was in mir ist, DA sein lassen kann (egal, ob es vielleicht "angenehme" oder "unangenehme" Gefühle sind) bin und kann auch ich DA SEIN - unabhängig von der Situation, der Umgebung, der Person(en).....es braucht viel Mut und "Bereitschaft" sich und seines (aus)-zu-halten....gelingt es, bin ich "gehalten und getragen" und nicht mehr "lost in space"....

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Samstag, 2. November 2019
Mit-ein-ander
.....in und aus der Tiefe zusammen lieben, lachen, weinen, schlafen, essen, trinken, feiern, gehen, streiten, trauern - glücklich SEIN....🙂

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Mittwoch, 30. Oktober 2019
"Vergänglichkeit"
In der Woche von Allerheiligen feiere ich das Jahreskreisfest "Abschied und Tod" - zu keiner anderen (Jahres)zeit bin ich der "Vergänglichkeit" näher als im Monat November und ich mag den Herbst und diese Zeit so sehr wie den Frühling....

Ich sitze (nicht nur im November) jeden Tag lange draußen und heute hab' ich ein wunderschönes Bild zum Thema "Vergänglichkeit" geschenkt bekommen - es zeigte mir Loslassen und Hingabe in "natürlicher Vollendung":

"Ein Blatt, das von einem Baum fällt - sacht und leise, ohne ein sich sträuben oder wehren, berührt vom Wind und sanft zu Boden segelnd - in Stille von der Erde empfangen - es fühlte sich sehr "getragen und behütet" an..."



Ich fragte mich, warum das Loslassen manchmal schwer fällt und dabei entstand ein anderes (inneres) Bild:
"Menschen, die um Bäume stehen und versuchen, die Blätter festzubinden oder anzukleben..."
In diesem Bild spiegelt sich die "Sinnlosigkeit" entgegen dem "Natürlichen" zu handeln in aller Deutlichkeit und mir wurde nochmal mehr bewusst, dass das "Natürliche" und das "Normale/Übliche" meistens Welten trennen.....

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